Im Weinland der Fils Maye

Das Wallis hat am rechten Rhoneufer sein Weinland geschaffen: von der Sonne verwöhnte Hanglagen. Am Ausgang von Chamoson weitet sich das Tal unter dem wachsamen Auge des Haut-de-Cry majestâtisch. Wir betreten das Einzugsgebiet der Fils Maye. Die Gegend strotzt von berühmten Appellationen klingender Namen wie Chamoson, Leytron, Saillon, Fully, gekrönt von kostbaren Crus wie jenem von Ravanay. Eine gigantische geologische Billardpartie hat die Landschaft durchrüttelt und eine Vielfalt von Böden geschaffen: Kies von der Lizerne, Tonschiefer, von überbordenden Wildbächen geerbte Gerällablagerungen, Granit und Gneis, die mit den Walliser Rebsorten in vollkommener Harmonie leben. Alle sind sie hier zugegen mit ihren Wahlparzellen. Der Amigne in Vétroz, der Johannisberg in Chamoson, der Humagne in Leytron, der Gamay in Fully, und der Blauburgunder ist glücklich, in den steinigen Böden der Moräne grosszügige Unterstützung zu finden. Malvoisie, Ermitage, Petite Arvine, Humagne und Muscat, welche die zu ihrer Entfaltung vorzüglichsten Lagen gepachtet haben, teilen sich die Zufluchtsstätten, die ihnen eine Vielheit von Mikroklimas beschert.

Unser Gruss gilt auch dem linken Rhoneufer, das sich einige privilegierte Lagen hält, die in hellgoldenem Lichte baden. Die von Riddes bis Charrat in günstiger Höhenlage angebauten Reben erfreuen uns mit der Gabe eines lebhaften und munteren Fendant, eines feinen und belebenden Pinot Noir oder eines Gamay fruchtigen Herzens.